Hünengraben

Es war zu der Zeit, als noch Riesen das Lennetal bewohnten, da lebte einer von ganz ungewöhnlicher Größe in der Nähe von Altena.

Er war so groß, dass er den einen Fuß auf den Tiergarten, den anderen auf den gegenüberliegenden Wixberg setzte, um sich dann zu bücken und sich in der Lenne zu waschen.

An diesem Ort hielt er sich gerne auf, und als er gestorben war, begruben ihn seine Freunde am Fuße des Tiergartens.
Durch das Grab wurde aber die Lenne aus ihrem Bett gedrängt und musste ihren neuen Lauf um das Grab herum nehmen.

Daher hat heute noch der gegen den Wixberg vorspringende Bergrücken den Namen „Hünengrab“. In der heutigen Sprachweise ist daraus das gebräuchliche Wort „Hünengraben“ geworden.


Quelle: Gerd Klimpel; http://www.klimpelsjunge.jimdo.com/; 2014


Informationen zur Entwicklung und zum Leben im Hünengraben finden Sie auch unter Brachtenbeck, Knerling, Tiergarten und Pragpaul.