Festordnung

Für jedes Schützenfest verfasst der Vorstand eine Festordnung. Aus dieser gehen alle wichtigen Informationen für die Schützen (Treffpunkte, Zeiten,

Marschordnung, etc.) draus hervor.

 

Die Festordnung beinhaltet auch die „Schießordnung“.

 

In früheren Zeiten gab es dazu sogar noch eine "Tanzordnung", in der u.a. geregelt war, dass zwei Männer nicht miteinander tanzen durften.

 

Die älteste bekannte „Ordnung der Schützen“ stammt aus dem Jahre um

1580. Sie wurde seitdem laufend fortgeschrieben und den jeweils aktuellen Gegebenheiten angepasst.

 

Bereits um 1580 enthielt die Ordnung zahlreiche Begriffe und Rituale, die für uns auch heute noch selbstverständlich sind. Dazu gehören u.a.

- das Vogelschießen

- die Schützenfahne

- das Feiern im Bungern

Scheffen, die gewählt werden um das Fest vorzubereiten

- einheitliche Mützen (sog. Kugelen)

- Wer den Vogel schießt muss Bier ausgeben

 

Und auch "Pott Jost" fand direkt Erwähnung, denn es war festgelegt, dass neben dem besten Schützen auch der Bürgermeister und "Sunt Joist" Bier auszugeben haben.

"Sunt Joist" ist hier als Synonym für die Schützenkasse zu verstehen.


Die aktuelle Festordnung findest Du hier...