Festabzeichen

Das Festabzeichen ist eine Fortentwicklung des Schützenzeichens und ergänzt es seit seiner Einführung im Jahre / nach 1965 

 

Bereits in der ältesten überlieferten "Ordnung der Schützen" aus dem Jahre um 1580 ist festgehalten, dass jeder Schütze ein Schützenzeichen erhalte. Dieses Zeichen bestand aus dem eisernen Schriftzug "Altena".

Die Schützen hatten vor jedem Fest einen Obolus zu entrichten und erhielten dafür dieses Zeichen. Nur die Träger des Schützenzeichens waren zum Schützenfest und der üppigen Zehrung zugelassen. 

 

Nach dem Fest musste das Zeichen an die Scheffen zurückgegeben werden.

 

Nun kann man sich leicht vorstellen, dass es nicht jeder mit der Rückgabe des Schützenzeichens so erst nahm.

 

Einführung  im Jahre nach 1965

 

Daher beschloss der Vorstand der FWG im Jahre nach 1965, dass ergänzend ein Festabzeichen eingeführt werde.

 

Seit dem entrichtet der Schütze im Festjahr neben seinem Jahresbeitrag auch einen Beitrag für das Festabzeichen.

Gemeinsam mit der Schützenmarke berechtigt dieses zum Eintritt ins Festzelt und gilt quasi als "Eintrittskarte". 

 

Ob das Festabzeichen an der Mütze oder der Kleidung getragen wird, obliegt jedem Schützen selbst. Meist wird das Festabzeichen mittels einer Nadel mittig auf der Mütze, oberhalb des Schützenzeichens, getragen. Erfahrene Schützen raten dazu das Festabzeichen zusätzlich an der Mütze festzunähen um es beim Feiern nicht zu verlieren.

 

Das Festzeichen darf nach dem Schützenfest behalten werden. Manche Schützen sammeln an ihrer Mütze auch die Festabzeichen der vergangenen Jahre.